Über Mich

Wer bin ich privat?

Wer ist Sigita Gelbach? Viele Menschen stutzen schon bei meinem Namen: Sigita. Mein Vorname ist litauisch und entspricht dem deutsche „Sieglinde“ oder verwandten Namen. Ich bin seit 2013 glücklich verheiratet und habe den deutschen Nachnamen meines Mannes angenommen. Seit 2014 bin ich auch offiziell deutsche Staatsbürgerin.

Mein Mann und ich haben sechs gemeinsame Kinder, drei Mädchen und drei Jungs, die uns täglich fit halten. Unsere Älteste ist schon 7 und unser Jüngster gerade mal 4 Monate alt und bevor jemand fragt: nein, es sind keine Zwillinge dabei!

Es ist uns wichtig, dass unsere Kinder zweisprachig aufwachsen, damit sie auch meine Muttersprache beherrschen. Litauisch ist eine Sprache, die nicht an vielen Orten der Welt gesprochen wird und deshalb ist es für die Kinder so etwas wie „unsere Geheimsprache“. Ich selbst habe Deutsch erst in Köln gelernt, als ich mit 13 Jahren aus Klaipeda in Litauen hierher gezogen bin.

Ich lasse es mir nicht nehmen, für jeden Familienanlass in unserem Haus eine Torte selbst zu backen. Überhaupt bereitet es mir Freude, wenn Gäste bei uns ein und aus gehen, denn ich genieße nette Gesellschaft und bin gern von Menschen umgeben. Ich habe Spaß daran, Feste nicht nur zu planen, sondern auch zu feiern. Aber genauso gern verbringe ich meine Freizeit auch auf einem Tanzparkett oder im Zuschauerraum eines Theaters.

 

 

 

Wer bin ich beruflich?

Meine schulische Laufbahn hier in Deutschland ist alles andere als gewöhnlich. Als ich mit 13 Jahren hier in Köln aufs Gymnasium gekommen bin, musste ich zuerst eine Klasse wiederholen, weil ich noch kein einziges Wort Deutsch sprechen konnte. Das war für mich als Streberin sehr hart, weil ich in Litauen eine Einserschülerin gewesen bin. Doch mit der Zeit kam so richtig Schwung in die Sache, weil ich bereits ab sechzehn Jahren parallel zur Schule an der Uni Köln Seminare besucht habe. So kam es, dass ich mein Grundstudium vor meinem Abitur abgeschlossen hatte. Das Abi war im Ergebnis anständig, aber für den Numerus Clausus des Faches, das ich schon studiert hatte, war es dann nicht genug. Solche Streiche kann einem das deutsche Bildungssystem spielen.

Letztlich hat es sich gefunden, dass ich Pädagogik und Philosophie auf Lehramt studiert und auch abgeschlossen habe. Ich bin dennoch auf dem Papier eine Langzeitstudentin, was aber auch damit zu tun hat, dass ich bereits an zwei Schulen als Vertretungslehrerin gearbeitet, vier Kinder zur Welt gebracht und eine fünfjährige Weiterbildung zur systemischen Therapeutin gemacht habe. Wer behauptet denn, dass der Tag nur 24 Stunden hat? 2018 bin ich dann ins Referendariat gegangen. Ich bin nun seit 2020 examinierte Lehrerin für Gymnasien und Gesamtschulen.

 

Wer bin ich politisch?

Nicht wenige Menschen fragen sich oder auch mich, warum man sich Politik überhaupt antut. Es herrscht viel Frust und manche haben das Gefühl, sowieso nichts bewegen zu können. Ich bin jedoch nun mal ein Typ Mensch, der lieber anpackt als redet. Sich zu beklagen ist das eine, aber ich möchte etwas verändern. Ich mag und suche Herausforderungen. Druck führt bei mir nicht zu Stress, sondern erhöht meine Motivation und Produktivität. Gemäß dem Grundsatz „Not macht erfinderisch“ fallen mir immer Lösungen ein, wenn unerwartete Krisen kommen. Der Kern meiner politischen Motivation ist jedoch, kurz gesagt, dass ich etwas zurückgeben möchte. Ich habe, als ich nach Deutschland gekommen bin erfahren, was es bedeutet, wenn einem Menschen Chancen geboten werden. Man könnte sagen: mein Antrieb ist Dankbarkeit.

 

In der Politik geht es für mich um Inhalte. Der Wunsch die Dinge, die mir wichtig sind, selbst in die Hand zu nehmen treibt mich an. Das sind vor allem: Gleichstellung sowie Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Stärkung von Kindern und Familien, gelingende Integration und Bildung .

 

 

 

 

 

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